Im Oktober 1981, also vor 40 Jahren, hat sich Manfred seinen ersten Computer gekauft. Einen Commodore VC 20. Seine Erinnerungen daran:

Foto: Evan-Amos – Eigenes Werk, Gemeinfrei
Der Rechner hatte einen 3,5 kByte RAM grossen Arbeitsspeicher. Das Herz war ein Prozessor MOS 6502, der mit 1,10 MHz getaktet war.
Als Speichermedium diente eine handeslübliche Musikkassette. Mit Hilfe der Datasette wurde darauf die Programme und Daten gespeichert.

Einen speziellen Monitor gab es damals dazu nicht. Man hat einen handelsüblichen Fernseher verwendet.
Mit der einfachen Programmiersprache CBM BASIC V2 lies sich der Rechner programmieren.

Es hat Spaß gemacht, die ersten kleinen Progrämmchen einzugeben, ein paar einfache Spiele darauf zu spielen.
Erst zwei Jahre später kam dann ein Diskettenlaufwerk dazu. Auf dem Diskettenlaufwerk VC 1541 konnten 170 kByte Daten auf einer 5 1/4 Zoll Diskette (einseitig) gespeichert werden. Im Vergleich zur Datasette kam mir die Zugriffszeit rasend schnell vor …. 😉
Später folgte dann ein Commodore 128, später ATARI MEGA STE und dann kam irgendwann der Umstieg auf ein MS-DOS PC mit Windows 3.1. Der VC20 war der Einstieg in die Computerwelt. Aus beruflichen Gründen erlernte ich das MTOS-System von Mannesmann-Kienzle, SCO Unix, Windows NT. Daneben installierte ich ab und an SUSE Linux Systeme. Seit 2008 arbeite ich privat nur noch mit Apple Mac’s und iOS-Geräten.
Wenn ich so zurück blicke, dann frage ich mich: Wo ist bloß die Zeit geblieben ….
Übrigens: Computer und Datasette kostete damals 1.150,00 DM. Mein Monatsgehalt (netto) betrug damals 1.048,00 DM. Der Computer kostet mich also mehr als ein Monatsgehalt. Wie sieht das heute aus??
Wer mehr über den Commodore VC20 wissen will, dem kann ich den Artikel bei Wikipedia empfehlen: https://de.wikipedia.org/wiki/Commodore_VIC_1001%2C_VIC_20%2C_VC_20

